Fragen zum Seminarkonzept
Feedback
Moderieren und Diskutieren
Präsentieren
Lernen
Lehren
Kommunikation
Konfliktmanagement
Gesprächsführung
Beobachten und Beurteilen
Bei dieser Art des Feedbacks ist das Ziel, Dir effektiv und transparent Rückmeldung auf Deine Präsentation zu geben. Darüber hinaus wird der Unterschied der Selbst- und Fremdeinschätzung verdeutlicht. Das Videofeedback läuft wie folgt ab: Du wirst während Deiner Präsentation gefilmt. Nach deiner Präsentation erhältst Du die Gelegenheit, der Gruppe mitzuteilen, was Deiner Meinung nach gut gelaufen ist und was nicht. Danach schauen sich alle gemeinsam Deine Präsentation auf Video an, um Dir im Anschluss Feedback zu geben. Bei dieser Feedbackrunde kann das Plenum auf Deine Selbsteinschätzung eingehen und Du erhältst die Chance, Deine Selbsteinschätzung mit der Fremdeinschätzung der Seminarteilnehmenden abzugleichen.
Dabei ist uns sehr wichtig, dass sich niemand unwohl fühlt oder bloßgestellt wird. Das Feedback wird in einer wertschätzenden und respektvollen Atmosphäre gegeben sowie angenommen. Die Seminarleitung legt jederzeit großen Wert auf die Aufrechterhaltung dieser Feedbackkultur.
Im Seminar wird Dir ein Reader bereitgestellt, in dem alle wichtigen Texte sowie weitere Literaturempfehlungen vorhanden sind. Der Reader wird Dir im OLAT Kurs digital zur Verfügung gestellt
Wenn Du als Teilnehmende*r im Laufe des Seminars Interesse entwickelst Co-Trainer*in zu werden, musst Du Dich nur bei Deiner Seminarleitung melden. Am letzten Tag des Seminars wird auch nochmal offiziell nachgefragt, wer Interesse hat.
Alle interessierten werden nach dem Ende des Seminars per Mail informiert, um an Treffen zur weiteren Planung teilzunehmen. Mit weiteren Co-Trainer*innen und Trainer*innen wirst Du dann eine Seminargruppe leiten. Die Trainer*innen haben dabei die meiste Verantwortung und zeigen Dir als Co-Trainer*in alle Aufgaben.
Nachdem Du als Co-Trainer*in erfolgreich Deine Seminargruppe begleitet hast, kannst Du dich wieder entscheiden, eine Seminargruppe zu leiten, aber dann als Trainer*in. Du wirst dann mit weiteren Trainer*innen und Co-Trainer*innen hauptverantwortlich eine Seminargruppe leiten. Gleichzeitig ist es Deine Aufgabe den Co-Trainer*innen alle Aufgaben näher zu bringen.
Dieser Kreislauf geht dann immer so weiter.
Anlaufstelle für die Beratung für Studierende mit Einschränkungen
(Advice and Support for Students with Health Issues):
Fr. Kirsten Brandenburg und Fr. Christina Rahn im PEG
barrierefrei@uni-frankfurt.de
Goethe-Universität — Inklusive Hochschule (uni-frankfurt.de)
Bist Du Dir unsicher, ob Du als Person mit Einschränkung zählst? Hier eine kurze Definition der Goethe-Uni:
„Wir fassen darunter ernsthafte und chronische Erkrankungen körperlicher oder psychischer Art sowie die unterschiedlichsten Behinderungen.“
Weitere Informationen dazu findest Du unter: Goethe-Universität — Beeinträchtigt studieren - und ich? (uni-frankfurt.de)
Falls Du mit einer körperlichen und/oder kognitiven Beeinträchtigung unser Seminar besuchen möchtest, können wir gerne gemeinsam nach Strategien suchen, Die Dir den Besuch des Seminars ermöglichen und erleichtern. Sprich uns dazu gerne an!
Fragen zur Modulprüfung/ Leistungsnachweis
Du musst das Modul BW-A und die Teilnahme bei PODIUM erfolgreich abgeschlossen haben und Dich für die Prüfung angemeldet haben.
Allgemeine Infos der ABL findest du hier: https://www.uni-frankfurt.de/104671161/ContentPage_104671161
Die An- und Abmeldefrist zu Leistungen in Blockseminaren weicht von den Fristen für reguläre Veranstaltungen ab. Bei Blockseminaren beträgt die An- und Abmeldefrist zu Studien- und Prüfungsleistungen immer 4 Wochen vor dem letzten Blocktermin, bis einschließlich des letzten Blocktermins.
Der Leistungsnachweis (LN) beinhaltet die schriftliche Reflexion eines Referatsthemas.
Die Wahl des Referatsthemas oder der Methode(n) muss begründet und die Methode(n) sollen mit konkreten Handlungsstrategien für Deine Lehrpraxis begründet werden.
Für den Aufbau kannst Du Dich prinzipiell an die Vorgaben zu den Hausarbeiten halten. Aber Inhaltsverzeichnis und fünf neue Quellen brauchst Du nicht. Insbesondere die Reflexionsebenen und konkrete Anwendung in Deiner eigenen Lehrpraxis sind wichtig. Schaue dir dafür gerne weitere Fragen und Antworten im FAQ an, die zum Beispiel das Thema „Reflexion“ näher erklären.
Voraussetzung:
Modul BW-A erfolgreich abgeschlossen
Neben der schriftlichen Hausarbeit gibt es leider keine alternativen Prüfungsformate: Ausführliche Reflexion von PODIUM (schriftliches Portfolio)
Die schriftliche Reflexion soll maximal 10 Seiten Text umfassen.
Der rote Faden ist auch in deiner leitenden Fragestellung und deinem aussagekräftigem Titel erkennbar und der Leser wird verständlich durch die Arbeit geführt.
Deine Einleitung erklärt kurz die Relevanz des Themas und bettet es sinnvoll ein (z.B. Zitate, aktuelle Ereignisse oder bildungspolitische Debatten).
Ein Ziel ist, zu reflektieren und darzustellen, was Du als Konsequenz in Bezug auf deinen antizipierten Lehrerberuf gelernt hast.
Du bindest Literatur ein, um Aussagen zu belegen und ggf Bezüge zu schaffen und beachtest dabei die Zitierregeln nach APA/ DGPs.
Der Fokus Deines schriftlichen Portfolios liegt ausschließlich auf der Reflexion (nicht Beschreibung) der Gesamtveranstaltung. Dabei soll jeder Seminartag auf ca. einer Seite evaluiert werden. Hier kann und muss aber nicht jeder Punkt auf dem Ablaufplan im Detail reflektiert werden. Es reicht, wenn Du auf die Punkte genauer eingehst, die du hervorheben möchtest und erklärst, warum Du diese gewählt hast.
Eine Reflexion ist nicht nur ein Beschreiben des Seminars, sondern zieht eine Verbindung zwischen dem im Seminar erlebten/gelernten und Deiner eigenen Lehrpraxis. Es geht uns also um für Deine eigene Lehrpraxis abgeleitete konkrete und durchdachte Planung neuer Aktivitäten & Handlungsstrategien (als Konsequenz) mit transparenten Beweggründen.
Ein Beispiel: Du möchtest in Deinem Leistungsnachweis über Methoden reflektieren.
Wir wissen, wie die Methoden funktionieren, das brauchst Du uns nicht mehr zu erklären ;-). Es macht mehr Sinn, Dich auf ausgewählte Methoden/Ereignisse (mit Begründung warum ausgerechnet diese) zu konzentrieren und deren konkrete Anwendung in Deiner zukünftigen Lehrpraxis zu reflektieren.
Hinweis: In unserem Bewertungsraster für Hausarbeiten (was Du am Ende des Seminars bekommst) sind insbesondere die blauen Teile für die Reflexionen von Bedeutung.
Am besten vorbereitet bist du, wenn Du Dir das Lerntagebuch / 5-min-paper zur Hand nimmst und mit deinen Notizen zu den Methoden und Ereignissen arbeitest. Das erleichtert es Dir auch später, eine tiefe Reflexionsebene zu erreichen.
Leitfragen zur Orientierung findest du hier:
Was hat Dir besonders gut gefallen? Warum?
Was möchtest Du beibehalten? Warum?
Was willst Du Dir merken? Was nehme ich für MICH mit?
Welche konkreten Aktivitäten und Handlungsstrategien leitest Du für Deine Lehrpraxis ab?
Welche konkreten Schritte und Änderungen sind für deine Zielgruppe/Fächerkombi nötig?
Was für Stolpersteine kann es geben/ hast Du erlebt, wie willst Du die umgehen?
Was für Verbesserungen oder Erweiterungen hast Du? Warum?
Wann/wie genau willst Du das konkret durchführen?
Uns ist auch der rote Faden in deiner leitenden Fragestellung und deinem aussagekräftigen Titel, die den/die Leser*in verständlich durch die Arbeit führen, wichtig. Deine Einleitung erklärt kurz die Relevanz des Themas und bettet es sinnvoll ein (z.B. Zitate, aktuelle Ereignisse oder bildungspolitische Debatten).
Der Hauptteil, die Reflexion, ist KEINE deskriptive Darstellung der Seminartage, sondern hat den Fokus darauf, wie Du die Inhalte im Schulkontext nutzen kannst und soll auch mögliche „Fallstricke“ diskutieren/reflektieren (Ebene 4 „Planen“). Es sollten nur Abläufe oder Aspekte reflektiert werden, die für Dich relevant sind. Dabei ist es in der Regel nützlich, zu Beginn die Situation knapp und objektiv zu schildern (Wahrnehmung), also was Deine Aufgabe war und was passiert ist (Wirkung). Im Anschluss kannst du auf Basis der vier Ebenen die Reflexion (Wunsch) beginnen. Auf diese Art und Weise holst du den/die Leser*in ab und führst ihn Schritt für Schritt zu deinem Erkenntnisgewinn. Wichtig ist dabei, dass du ehrlich bist und unsere/Deine vermeintlichen Fehler als Lerngelegenheiten nutzt, um Deine zukünftige Lehre zu verbessern.
An geeigneten Stellen ist es erforderlich, das Erlebte auch auf Basis von Fachliteratur näher zu beleuchten, um deiner Reflexion eine wissenschaftliche Perspektive zu geben. Inhaltliche Aussagen wie z.B. „Belohnungen sind auch bei post-pubertären Jugendlichen langfristig ein besserer Motivator als Bestrafungen.“ gehören natürlich immer belegt.
Deine eigene Meinung / Wahrnehmung musst und kannst Du mit Quellen nicht unterstützen. Behauptungen/ Fakten, die Du in den Raum stellst, allerdings schon.
Vielleicht wird es an einem Beispiel leichter:
„Wie üblich begann das Seminar mit einem Blitzlicht. Hierfür lagen auf dem Boden Gegenstände und wir sollten uns einen davon aussuchen, der unsere Stimmung widerspiegelt. Ich finde, das ist eine hochinteressante Art, seine Stimmung auszudrücken, da man hier Assoziationen nutzt und somit kreativ sein kann. (Das ist Reflektion/Deskription der Methode -> keine Quelle). Aus Erfahrung (und was sagt die Empirie? -> Quelle; Stichwort Wissenschaftliches Arbeiten) weiß ich jedoch, dass Kinder im Grundschulalter noch kein abstraktes Denken entwickelt haben (Quelle), weshalb ich dieses Blitzlicht so nicht durchführen würde. Ich würde es mit Gegenständen oder Bildern versuchen, mit denen die Kinder einfacher arbeiten können, beispielsweise Gesichter, die Emotionen ausdrücken (hier könnte, müsste man aber nicht, Literatur anfügen, bei der die methodische Vereinfachung für den Primarbereich beschrieben werden). Mit dieser Methode ließe sich die Entwicklung des abstrakten Denkens unterstützen (Quelle). Zudem ist ein Vorteil an dieser Methode, dass auch hier wieder die Kommunikationsfähigkeit gefördert werden kann, was für die Sprachentwicklung (Quelle “Sprachentwicklung wird durch Kommunikationsfähigkeit gefördert“) sehr wichtig ist. (…)“
Du wirst deine Hausarbeit nicht aus Sicht eines Teilnehmenden, sondern aus Co-/Trainer*in-Sicht schreiben. Hier können also auch Erkenntnisse, Methoden usw. aus Supervisionssitzungen oder aus der Seminarvor- und Nachbereitung einfließen. (Was würdest Du anders machen? Warum?) Bei der Form der schriftlichen Reflexion schreibst du also auch über jeden Seminartag eine individuelle Reflexion. Dazu kann auch die Vor- und Nachbereitung gehören. Auch hier muss aber nicht jeder Ablauf im Detail erklärt werden. Auch für die Vor- und Nachbereitung genügt es für die Reflexion relevante Aufgaben zu nennen und ggf. kurz zu erklären. Genauso läuft es mit der Reflexion der Seminartage. Auch hier gehst du ausführlicher nur auf die Abläufe ein, die für Dich relevant sind. Warum gerade diese für Dich relevant sind, möchten wir auch hier gerne wissen.
Bei der Reflexion wird ausschließlich das Reflexionsniveau bewertet, nicht der Inhalt. Eine passende Tabelle dazu findest du in der Power Point vom Hausarbeitskolloquium.
Du darfst und sollst auch gerne PODIUM kritisch betrachten. Durchgängig umfassende Reflexionen auf Ebene vier sind Voraussetzung, um eine Note im sehr guten bis guten Bereich zu erhalten.
Einen Leitfaden an sich gibt es nicht, aber mit dem FAQ und dem Bewertungsraster möchten wir dir so gut es geht unter die Arme greifen.
Bitte nutze auch das Arbeitsmaterial vom Schreibzentrum der Uni Frankfurt. Hier gibt es toll aufbereitete Dokumente und Erklärvideos für das grundsätzliche Erstellen einer Hausarbeit. (Bitte beachte, dass das Schreibzentrum sich eher auf wissenschaftliche Hausarbeiten bezieht, welche keinen Reflexionsanteile besitzen. Nutze daher vor allem allgemeine Tipps und passe das Material ggf. an.)
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Folgende Kriterien kommen dem aber sehr nahe:
Folgende „Todsünden“, sollten vermieden werden:
Quelle:
Ebster, C. (2000). Die neun "Todsünden" wissenschaftlichen Schreibens. http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/PRAESENTATIONORD/Todsuenden.html [11.03.20].
Am besten verwendest du Primärliteratur, wie Studien oder Artikel aus Fachzeitschriften. Sekundärliteratur, wie z.B. Sammelwerke oder Monografien, kannst Du auch verwenden, achte hier aber auf gute Verlage, Autoren und aktuelle Ausgaben. Neben Google Scholar und der normalen Suchfunktion unserer Universitätsbibliothek Frankfurt am Main kann es sich lohnen, die Datenbank für Pädagogik (hier insbesondere ERIC - Education Resources Information Center) und Datenbank für Psychologie (insbesondere PsycInfo und PSYNDEX) zu durchsuchen.
Wenn du den Unterschied zwischen Primär- und Sekundärliteratur nicht mehr weißt, empfehlen wir Dir dieses Video Sekundärliteratur erkennen und zitieren.
Des Weiteren bietet das Schreibzentrum der Uni Frankfurt gutes Material. Unter der Kategorie "Literatur" findest du passendes Arbeitsmaterial zum Download. Dazu gehört zum Beispiel verschieden Lesetechniken von Texten oder Exzerpieren und vieles mehr.
Nein, den Reader an sich kannst du nicht als Quelle angeben. Im Reader findest Du aber nützliche Literatur, die Du verwenden darfst.
Richte dich für deine Zitation und für deine Manuskriptgestaltung nach APA.
Du kannst dich gerne per E-Mail an Claudia wenden: claudia.walker@psych.uni-frankfurt.de
Wir freuen uns auf Dich!
Podium Seminar - Goethe-Universität Frankfurt am Main - podium@uni-frankfurt.de